

Fachlich geprüft von: Marcus Mroczkowski, Inhaber von Müller IT e.K.
IT-Systemhaus in Neuenstadt am Kocher · seit 1986 in der Region · zertifiziert bei Securepoint, Lancom, Alcatel, Agfeo und HornetSecurity
Frage zu Ihrer IT?
Werktags von 8 bis 17 Uhr geht bei uns ein Techniker ans Telefon. Kein Sprachmenü, keine Warteschleife.
Im Pflegealltag muss WLAN vor allem eines: dort zuverlässig funktionieren, wo es gebraucht wird.
Mitarbeitende dokumentieren direkt im Bewohnerzimmer oder nutzen Tablets auf Station. Gleichzeitig möchten Bewohner und Besucher mit Smartphone, Tablet oder Notebook unkompliziert ins Internet.
Ist die Verbindung instabil oder in einzelnen Bereichen zu schwach, wird aus einem WLAN-Problem schnell ein Problem im Arbeitsalltag.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Haben wir WLAN? Sondern: Ist unser WLAN für den Alltag in der Einrichtung ausgelegt?
Gute Abdeckung beginnt mit dem Gebäude
Pflegeeinrichtungen stellen besondere Anforderungen an Funknetze. Mehrere Etagen, lange Flure, massive Wände und unterschiedliche Gebäudeteile können die WLAN-Versorgung erheblich beeinflussen.
Gerade ältere Häuser verfügen außerdem häufig nicht überall über eine moderne Netzwerkverkabelung. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass umfangreiche Bauarbeiten notwendig werden.
Je nach Gebäude können unterschiedliche Technologien kombiniert werden. Bestehende Netzwerkleitungen können weitergenutzt und dort, wo eine neue Verkabelung schwierig ist, durch geeignete zusätzliche Übertragungswege ergänzt werden.
Ziel ist nicht, überall neue Leitungen zu verlegen, sondern die vorhandene Infrastruktur sinnvoll zu nutzen und daraus eine zuverlässige Gesamtlösung aufzubauen.
Welche Lösung sinnvoll ist, zeigt sich deshalb erst nach einem Blick auf Gebäude, vorhandene Verkabelung und tatsächliche Nutzung.
Mobile Dokumentation braucht eine stabile Verbindung
Gerade bei der Pflegedokumentation darf die Verbindung nicht davon abhängen, in welchem Zimmer oder auf welcher Station sich ein Mitarbeiter gerade befindet.
Mobile Geräte sollten beim Wechsel durch das Gebäude möglichst zuverlässig verbunden bleiben.
Dafür müssen Access Points nicht nur ausreichend vorhanden, sondern auch sinnvoll platziert und aufeinander abgestimmt sein.
Einfacher und sicherer Internetzugang für Bewohner
Auch für Bewohner wird Internetzugang zunehmend selbstverständlich.
Dabei sollte die Nutzung möglichst einfach sein. Gleichzeitig darf ein Bewohner-WLAN keinen direkten Zugriff auf interne Systeme der Einrichtung ermöglichen.
Deshalb werden unterschiedliche Nutzergruppen technisch voneinander getrennt.
Technisch läuft das über zwei getrennte Netze:
| Netz | Wer nutzt es | Zugriff auf interne Systeme |
|---|---|---|
| Internes Netz | Pflege und Verwaltung | ja, nach Berechtigung |
| Bewohner- und Gäste-WLAN | Bewohner, Angehörige, Besucher | kein Zugriff, nur Internet |
Für Bewohner bleibt die Anmeldung damit so einfach wie im Hotel, während das interne Netz der Einrichtung unberührt bleibt.
Mitarbeitende arbeiten im internen Netz, während Bewohner und Gäste einen eigenen, abgesicherten Internetzugang erhalten. So bleibt die Bedienung für den Bewohner unkompliziert, während die Trennung der Netze im Hintergrund erfolgt.
Wer kümmert sich nach der Installation um das WLAN?
Mit der Inbetriebnahme ist die Arbeit nicht beendet.
Neue Geräte kommen hinzu, die Nutzung verändert sich und Komponenten benötigen Updates. Bei einem Managed WLAN können Access Points und zentrale Komponenten deshalb laufend überwacht und verwaltet werden.
So wird sichtbar, wenn Geräte ausfallen, Updates fehlen oder sich die Auslastung einzelner Bereiche verändert.
Probleme müssen dadurch nicht erst auffallen, wenn Mitarbeiter melden, dass das WLAN auf einer Station schon länger schlecht funktioniert.
Fördermöglichkeiten können die Investition unterstützen
Für zugelassene Pflegeeinrichtungen bestehen im Rahmen der Digitalisierungsförderung nach § 8 Abs. 8 SGB XI Möglichkeiten, Investitionen in digitale Infrastruktur finanziell zu unterstützen.
Auch WLAN-Infrastruktur kann unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein, wenn sie beispielsweise digitale Arbeitsprozesse unterstützt oder der Versorgung und Teilhabe der Pflegebedürftigen dient.
Ob eine konkrete Maßnahme förderfähig ist, sollte vor der Umsetzung mit der zuständigen Pflegekasse geklärt werden. Wir unterstützen Sie hier gerne mit unserer Expertise.
WLAN ist heute Arbeits- und Lebensinfrastruktur
Ein modernes WLAN in einer Pflegeeinrichtung muss verschiedene Anforderungen miteinander verbinden: zuverlässige mobile Arbeit für Mitarbeitende, einen einfachen und sicheren Internetzugang für Bewohner und eine Infrastruktur, die zum Gebäude passt.
Wir schauen uns Ihre Einrichtung an
Wir betrachten Gebäude, vorhandene Infrastruktur und tatsächliche Nutzung gemeinsam und entwickeln daraus eine passende WLAN-Lösung – auf Wunsch auch als laufend betreuten Managed Service.
Damit WLAN einfach funktioniert – für Mitarbeitende und Bewohner.