

Fachlich geprüft von: Marcus Mroczkowski, Inhaber von Müller IT e.K.
IT-Systemhaus in Neuenstadt am Kocher · seit 1986 in der Region · zertifiziert bei Securepoint, Lancom, Alcatel, Agfeo und HornetSecurity
Frage zu Ihrer IT?
Werktags von 8 bis 17 Uhr geht bei uns ein Techniker ans Telefon. Kein Sprachmenü, keine Warteschleife.
Digitale Tafeln, Tablets, Notebooks und immer mehr Anwendungen gehören heute zum Schulalltag.
Damit wächst aber auch die IT dahinter: Benutzer müssen angelegt, Klassen verwaltet, Geräte eingebunden, Programme verteilt und Zugriffe geregelt werden.
Für Lehrkräfte sollte davon möglichst wenig sichtbar sein. Die Technik soll den Unterricht unterstützen – nicht zusätzliche Arbeit erzeugen.
„Wir haben doch ein MDM – warum brauchen wir dann noch paed.ML?“
Genau diese Frage stellte mir einmal ein Schulleiter.
Ein MDM ist wichtig, weil sich damit Tablets und andere mobile Geräte zentral verwalten lassen. Eine Schul-IT muss aber deutlich mehr leisten.
Sie muss unter anderem Benutzer und Klassen verwalten, Zugriffsrechte steuern, Dateien bereitstellen, Software verteilen, Internetzugänge regeln und Unterrichts- oder Prüfungssituationen unterstützen.
Was beide Systeme abdecken:
| Aufgabe im Schulalltag | MDM | Schulplattform |
|---|---|---|
| Mobile Geräte verwalten | Kernaufgabe | ergänzend möglich |
| Benutzer und Klassen verwalten | nicht vorgesehen | zentral, inklusive Schuljahreswechsel |
| Software auf PCs verteilen | nur für mobile Geräte | für alle Rechner im Schulnetz |
| Dateiablage und Freigaben | nicht vorgesehen | nach Klassen und Lerngruppen |
| Internet- und Jugendschutz | eingeschränkt | zentral steuerbar |
| Unterrichts- und Prüfungsfunktionen | nicht vorgesehen | Bildschirmfreigabe, Prüfungsmodus |
Ein MDM verwaltet vor allem Geräte. Eine Schulplattform organisiert die IT rund um den gesamten Schulalltag. Beides kann sich dabei sinnvoll ergänzen.
Schulen stellen besondere Anforderungen an IT
Eine Schule funktioniert nicht wie ein normales Unternehmen.
Klassen und Benutzer wechseln regelmäßig, unterschiedliche Lerngruppen benötigen unterschiedliche Rechte und häufig greifen sehr viele Nutzer gleichzeitig auf dieselbe Infrastruktur zu.
Hinzu kommt: Schülerinnen und Schüler probieren aus, was technisch möglich ist.
Das ist nicht zwangsläufig böse gemeint. Für die IT bedeutet es aber, dass Berechtigungen, Netztrennung und Sicherheit von Anfang an sauber aufgebaut sein müssen.
Das System sollte auch dann stabil bleiben, wenn jemand bewusst ausprobiert, wo die Grenzen liegen.
Genau dafür wurde paed.ML entwickelt
paed.ML steht für pädagogische Musterlösung für schulische Computernetze.
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg beschreibt die Lösung als „von Lehrkräften für Lehrkräfte entwickelt“. Erfahrungen aus Unterricht und schulischem IT-Betrieb fließen seit vielen Jahren in die Weiterentwicklung ein.
Die Plattform ist damit gezielt auf den Schulalltag in Baden-Württemberg ausgerichtet. Dazu gehören beispielsweise:
- Benutzer- und Klassenverwaltung,
- Softwareverteilung,
- Dateiablage,
- Internet- und Jugendschutz,
- Unterrichtsfunktionen und
- zentrale Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen.
Lehrkräfte sollten keine IT-Administratoren sein müssen
Für Lehrkräfte zählt vor allem, dass die Technik im Unterricht einfach funktioniert.
Dateien für eine Klasse freigeben, Internetzugänge während einer Prüfung einschränken oder den eigenen Bildschirm übertragen – solche Funktionen sollten ohne technisches Spezialwissen nutzbar sein.
Die Komplexität dahinter gehört in den Hintergrund. Server, Netzwerk, WLAN, Updates und Monitoring sollten deshalb technisch betreut werden, während Lehrkräfte die pädagogischen Funktionen nutzen.
So bleibt die Aufgabenteilung klar: Lehrkräfte konzentrieren sich auf den Unterricht. Die technische Betreuung kümmert sich um die Infrastruktur.
Schul-IT sollte als Gesamtsystem gedacht werden
Neue Tablets allein machen noch keine funktionierende Schul-IT.
Geräte, Server, WLAN, Netzwerk, Benutzerverwaltung und Betreuung müssen zusammenspielen.
MÜLLER IT unterstützt als paed.ML-zertifizierter IT-Dienstleister Schulen und Schulträger bei Planung, Einrichtung und laufender Betreuung ihrer Schul-IT.
Reicht Ihre heutige Geräteverwaltung aus?
Wir schauen gemeinsam auf Benutzer, Geräte, Netzwerk und WLAN und prüfen, ob eine zentrale Schulplattform für Ihre Schule sinnvoll ist.
Damit Lehrkräfte sich auf das konzentrieren können, wofür die Technik da ist: guten Unterricht.